
"Das größte Unglück ist eine verlorene Schlacht, das zweitgrößte eine gewonnene"
„Wenn ich einen Mann an meiner Seite dulde, dann aus gutem Grund. Und Sie, mein Freund, hatten mehr als einen.“ - Du bist keiner von vielen. Du bist einer von wenigen. Einer, dem ich vertraue. Vielleicht mehr, als ich sollte.
Wir haben gemeinsam gekämpft, Seite an Seite gestanden, Entscheidungen getroffen, die andere Männer das Leben kosteten - und uns selbst irgendwie am Leben gehalten. Zwischen all dem ist etwas entstanden, das ich nicht hinterfrage. Nicht hinterfragen will.
Nach dem Krieg bist du verschwunden - zumindest größtenteils. Briefe blieben, Geschichten blieben… und ich habe sie alle geglaubt. Jede einzelne.
Nun habe ich dich eingeladen. Offiziell, um den Sommer mit mir zu verbringen, meine Frau kennenzulernen, an einem großen Fest teilzunehmen, das an vergangene Siege erinnern soll und um mich ein wenig von meinen Sorgen abzulenken.
Inoffiziell?
Vielleicht, weil ich dringend jemanden brauche, der mich noch kennt, bevor ich zu dem wurde, was ich heute bin. Der den wahren Charles kennt und versteht und meine Entscheidungen nicht so sehr hinterfragt, wie die Gesellschaft, die vorgibt mein bester Freund zu sein, nur um auf meinen ersten Fehltritt zu warten.
# 27 bis 50 Jahre # Aristokratie # Nicholas Hoult

Charles Gray
sucht # 27 Jahre # Aristokratie
„Man sagt, ich hätte Napoleon besiegt. Ich selbst behaupte ja, das war der einfachere Teil.“
Mein Name ist Charles Gray - 1st Duke of Wellington, Liebling der Nation, unfreiwilliger Mittelpunkt jeder Gesellschaft… und, wie sich herausstellt, ein denkbar schlechter Ehemann.
Ich bin kein Mann, der sich besonders viel aus Titeln macht, auch wenn ich inzwischen mehr davon trage, als mir lieb ist. Man steckt mich in prächtige Säle, setzt mir ein Glas Wein in die Hand und erwartet, dass ich glänze. Dabei würde ich jederzeit ein gutes Buch und die Ruhe meines Arbeitszimmers vorziehen.
Im Krieg wusste ich stets, was zu tun war. Klare Fronten, klare Entscheidungen. Im Leben… gestaltet sich das schwieriger. Ich habe mich verirrt. In Gefühlen, Erwartungen - und, dummerweise, auch in den Armen der falschen Frau - während meiner Ehe.
Ja, ich hatte eine Affäre.
Ja, es war ein Fehler.
Und ja… ich fürchte, die Konsequenzen werden sich bald nicht mehr verbergen lassen.
Man sollte meinen, ein Mann meines Ranges hätte alles unter Kontrolle. Die Wahrheit ist: Ich bin hervorragend darin, Schlachten zu gewinnen - und erschreckend talentiert darin, alles andere zu verlieren.
Mein Name ist Charles Gray - 1st Duke of Wellington, Liebling der Nation, unfreiwilliger Mittelpunkt jeder Gesellschaft… und, wie sich herausstellt, ein denkbar schlechter Ehemann.
Ich bin kein Mann, der sich besonders viel aus Titeln macht, auch wenn ich inzwischen mehr davon trage, als mir lieb ist. Man steckt mich in prächtige Säle, setzt mir ein Glas Wein in die Hand und erwartet, dass ich glänze. Dabei würde ich jederzeit ein gutes Buch und die Ruhe meines Arbeitszimmers vorziehen.
Im Krieg wusste ich stets, was zu tun war. Klare Fronten, klare Entscheidungen. Im Leben… gestaltet sich das schwieriger. Ich habe mich verirrt. In Gefühlen, Erwartungen - und, dummerweise, auch in den Armen der falschen Frau - während meiner Ehe.
Ja, ich hatte eine Affäre.
Ja, es war ein Fehler.
Und ja… ich fürchte, die Konsequenzen werden sich bald nicht mehr verbergen lassen.
Man sollte meinen, ein Mann meines Ranges hätte alles unter Kontrolle. Die Wahrheit ist: Ich bin hervorragend darin, Schlachten zu gewinnen - und erschreckend talentiert darin, alles andere zu verlieren.
Circumstances do not make the man; they merely reveal him
„Es ist erstaunlich, wie lange eine Lüge Bestand haben kann, wenn man sie nur selbstbewusst genug erzählt.“
Du bist ein Hochstapler. Ein verdammt guter noch dazu.
Und ich? Ich habe es nie bemerkt.
Deine Geschichten waren immer ein wenig zu glänzend, ein wenig zu perfekt - doch ich habe nie gezweifelt. Warum auch? Du warst an meiner Seite, als es darauf ankam. Das wog mehr als jede Herkunft.
Während ich mit Titeln und Reichtum überschüttet wurde, musstest du sehen, wo du bleibst. Also hast du getan, was nötig war: du hast dir dein Leben zurechtgebogen, bis es passte.
Und nun stehst du vor meiner Tür.
Mit Charme, Ausreden und der festen Absicht, es dir bei mir… bequem zu machen.
Ich werde dir glauben.
Natürlich werde ich das.
Denn warum sollte ich ausgerechnet dir misstrauen?
Und eigentlich sollte ich dich warnen - mein Haushalt ist... unterhaltsamer, als es zunächst scheint. Es gibt Geheimnisse und Probleme und alle warten darauf enthüllt zu werden.
Wie wir uns kennengelernt haben, überlasse ich uns.
Ob wir gemeinsam jung und töricht waren oder du der ältere Offizier warst, zu dem ich aufgesehen habe - beides hat seinen Reiz.
Was dich erwartet, ist ein Sommer voller Ereignisse:
Ein großes Bankett, eine Entenjagd (bei der ich mich vermutlich blamiere), Gäste mit zu viel Zeit - und eine Duchess, die nichts übersieht. Auch nicht deine Geheimnisse.
Meine Frau wird dich prüfen. Nicht laut, nicht offen, aber gründlich. Ein falscher Name, ein unpassendes Detail… und sie wird es bemerken.
Und dann ist da noch meine Ehe. Sagen wir einfach: Dein Timing könnte… interessanter kaum sein.
Before you step any further, a few final words
Ich lasse dir bei Alter und Gesicht freie Wahl - beides kann wunderbar funktionieren.
Wichtig ist mir nur eines:
Was auch immer du vorgibst zu sein - unsere Freundschaft ist echt. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich dich am Ende nicht entlarven werde… selbst wenn ich es könnte. Oder dir verzeihe, mir etwas vorgespielt zu haben. Am Ende zählt die Loyalität.
Und schön dass du es bis hier her geschafft hast. Was dir noch fehlen sind ein paar Details zu mir. Ich schreibe seit über 25 Jahren mit viel Herzblut und Freude an lebendigen Geschichten. Mir ist wichtig, dass sich Dinge entwickeln dürfen - mit einem Ziel vor Augen, aber genug Raum für spontane Wendungen.
Wenn dich also ein Haus reizt, in dem nichts ganz so geordnet ist, wie es scheint, in dem hinter höflichen Worten Konflikte brodeln und selbst ein Sommerfest zur Bühne werden kann…
…dann zögere nicht.
Die Türen des Hauses Gray stehen offen. Und wir sind ausgesprochen gespannt, wer hindurchtritt.




